Maresi // Maria Turtschaninoff
DE,  Fiction

Maresi – Das Lied der Insel // Maria Turtschaninoff

Ein Frauenkloster unter Angriff

Das Rote Kloster liegt auf einer entlegenen Insel, zu der Männer keinen Zutritt haben. Die Klosterschwestern leben vom Handel und versorgen sich zum größten Teil selbst, fremde Boote müssen allerdings vor der Insel anlegen. Mythen um die Gründung des Klosters und die ersten Klosterschwestern gibt es zuhauf, Mythen und Geschichten ranken sich um die Insel und sind fest im Klosterleben verankert.

Maresi lebt schon seit einiger Zeit auf der Insel und nimmt Jai, die neu ankommt, unter ihre Fittiche. Jai, die vor ihrer Familie geflohen ist, lebt in ständiger Angst, dass ihr Vater das Kloster angreifen wird, um sie wieder nach Hause mitzunehmen – und so kommt es schließlich auch.

Maresi – Das Lied der Insel ist eine feministische Fantasygeschichte. Ich bin ein großer Freund von Büchern mit weiblichen Charakteren und ohne groß ausgeschlachtete Liebesgeschichten, und daher konnte Maresi mich schon dadurch für sich gewinnen. Ich hätte mir ein bisschen mehr Tiefe für die Figuren und die Welt im und um das Rote Kloster gewünscht. So war mir das Buch ein wenig zu kindlich.


Titel: Maresi – Das Lied der Insel
Originaltitel: Maresi: Krönikor från Röda klostret
Autorin: Maria Turtschaninoff
Übersetzerin: Hedwig M. Binder
Erscheinungsjahr: 2014

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